Vom Regen im Wald und …

Der Regenwald heißt Regenwald, weil es auch in der großen Trockenzeit ab und zu kräftig regnet.Wen stört’s … die Musik am Pool wird lauter aufgedreht und wir machen eine interessante Entdeckung:Was bewegt sich denn da für ein nasser Fussel auf dem Boden? Der gehört da bestimmt nicht hin …Also wieder ab nach oben!Welch ein Zufall! Dreifingerfaultiere kommen nur alle 8-10 Tage vom Baum runter …. wegen der Verdauung …

Wandeling Brownsberg 31.10.

Heute fuhren wir nach Brownsberg.

Auf dem Weg liegt eine uralte Bauxit Fabrik, einige kleine Goldminen und einige trostlose Transmigrantendörfer, die in Folge des Aufstauens des Brokopondo Stausees angelegt wurden, um die Menschen umzusiedeln. Wieder ein anderer Teil, der surinamesischen Geschichte.

Brownsberg ist ein großes Naturschutzgebiet und legt bereits im Regenwald. Hier ist die Trockenzeit im Gegensatz zu Palumeu allerdings deutlich zu merken.

Hier waren wir wieder wandern und haben neben eines uralten Goldstollens wieder neue Tiere, Pflanzen und Geschichten über den Regenwald kennen gelernt.

Leo Val

Klimatisch war es hier eher kühl ….

Spider Monkey

Arrow Poison Frog:

Bush-Brush:

Danach wurden wir zum Resort Berg en Dal gebracht – noch 2 Tage pure Erholung!

Paramaribo 30.10.

Wir sind zurück in Paramaribo! Nach ausgiebigem Spaziergang (7km) durch die Stadt sind wir uns sicher, dass man mehr Zeit als 1-2 Tage für diese Stadt nicht braucht.

Für das Weltkulturerbe gibt es zu wenig finanzielle Mittel.

Öffentlicher Nah- und Fernverkehr

MCD mit Regenbogen und surinamesischer Flagge.

Präsidentenpalast

Baustelle …

Moschee und Synagoge

In unserem „Stamm“- Supermarket Happy Family haben wir uns Wein für den ersten Sundowner ohne Mosiktospray gekauft …

Morgen müssen wir vor dem Sonnenaufgang aufstehen, um nach Brownsberg zu fahren 🙈

Frederiksdorp 29.10.

Nach einer anstrengenden Nacht in einer gut mit Fauna ausgestatteten Hütte, einem übersichtlichen holländischen Frühstück haben wir erst einmal für unseren Umzug gesorgt. Dann gingen wir mit unserem Local Guide Ro auf eine kleine Radtour Richtung Osten und lernten so etwas über die Plantagenbewirtschaftung von damals. In der Gegend leben noch Nachfahren von Kontraktarbeitern – meist Inder oder Javanesen.

Sie leben vom Fischfang im versumpften hinterem Bereich der ehemaligen Plantagen und Ackerwirtschaft mit Früchten, Manjok und Tomaten.

Dann haben wir uns Zeit genommen für die Hängematte, bevor wir einen Rundgang machten und die Geschichte von Frederiksdorp kennen lernten.

Wir lernten auch, dass die längliche Frucht oder Blüte (?) der Jackfrucht super gegen Moskitos ist. Wir checken das später im Selbstversuch.

Unsere neue Hütte liegt am Seerosensee, dessen Blüten sich aber erst im Dunkeln öffnen.

Dessen wahre Attraktion aber die Kaimane sind, die dort leben 😎

Mangels dramatischem Sonneuntergang hier das Ferienhaus des aktuellen Plantagenbesitzers, der in Amterdam lebt…

Und eine Hütte